Abteilung Volleyball - Die Sportart Volleyball

Volleyball ist eine Mannschaftssportart. Zwei Mannschaften mit je 6 Spielern stehen sich auf einem Feld der Größe 9x9m pro Mannschaft gegenüber, wobei die Felder durch ein Netz getrennt werden. Der Ball wird nun von einer Mannschaft zur anderen so über das Netz gespielt, dass er möglichst vom Gegner nicht mehr erreicht werden kann und auf den Boden fällt. Wird der Ball vom Gegner nicht erreicht oder schafft der Gegner es nicht, regelgerecht den Ball wieder zurückzuspielen, erhält die Mannschaft einen Punkt. Die Mannschaft, die zuerst 25 Punkte (mit 2 Punkten Vorsprung) erreicht, hat einen Satz gewonnen. Insgesamt werden 3 Gewinnsätze ausgespielt, also maximal 5 Sätze.

Es gibt nur bestimmte Ballspiel-Techniken: Das obere Zuspiel (Pritschen), das untere Zuspiel (Baggern) und der Angriffsschlag (früher meist Schmettern genannt).

Pro Mannschaft sind maximal 3 Ballkontakte erlaubt, wobei ein Spieler den Ball nicht zweimal hintereinander berühren darf. Diese 3 erlaubten Ballkontakte nützt die Mannschaft, um in der Reihenfolge Ballannahme zum Steller (meist mit Baggern), Stellen des Balls für den Angreifer (meist mit Pritschen) und Schmettern durch den Angreifer einen möglichst platzierten und schwierigen Ball über das Netz zu spielen.

Die Grundtechniken Baggern, Pritschen und Schlagen sind komplexe Bewegungsabläufe. Aber da ist es wie beim Fahrradfahren: Einmal richtig gelernt, vergisst man es nicht wieder.

Beim Volleyball steht die Mannschaftsleistung im Vordergrund. Deswegen ist bei uns auch das "Wohlfühlen" in der Mannschaft so wichtig.

Nicht der Angreifer, der den Ball ggf. auf dem Boden des Gegeners versenkt, trägt den Erfolg, sondern alle Spieler, die an der Vorbereitung beteiligt waren.

Durch die strikte Trennung der Felder ist Volleyball kein Kontaktsport - deswegen ist das Verletzungsrisiko gering.