Abteilung Rope Skipping - Die Sportart Rope Skipping

Die Faszination des Seils hat schon unsere Großeltern in ihren Bann gezogen. Damals noch aus Baumwolle hergestellt, bestehen die heutigen Seile aus Plastik. Farben wie grün, orange, pink oder gelb zieren das Seil und lassen es optisch in neuem Glanz erstrahlen. Bei dieser Wandlung ist es zugegebenermaßen auch nicht verwunderlich, dass der Begriff Seilspringen amerikanisiert wurde und nun Rope Skipping heißt.

Rope Skipping ist eine mittlerweile weit etablierte Sportart, die ihre Wurzeln in Holland hat. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts sollen holländische Auswanderer das Springseil nach Amerika gebracht haben. Es verging einige Zeit, bis das heutige Rope Skipping zum Leben erweckt wurde.

Den Startschuss hierfür haben wir der American Heart Association zu verdanken. Diese Organisation hatte sich zum Ziel gemacht, das Herz-Kreislauf-System durch Ausdauersport zu fördern. Im Laufe der Jahre fand der Sport viele Anhänger und verbreitete sich rasant in den Staaten. Es wurden neue Sprungtechniken entwickelt, die Seile wurden moderner und es kam Musik mit ins Spiel.

Erst 1984 wurde Rope Skipping in Deutschland als Sportart angeboten. In den 90-er Jahren gab es bereits vereinzelt Sportgruppen, die Erfolge verzeichnen konnten. Der tatsächliche Durchbruch war allerdings erst einige Jahre später zu bemerken. Durch Internet und Fernsehen fand der Sport mehr Anklang und verbreitete sich rasant. Auch der deutsche Turnerbund entdeckte die „neue“ Sportart für sich und gliederte sie in den Deutschen Turnerbund ein.

Heute ist Rope Skipping nicht mehr aus den Sporthallen weg zu denken. Es zählt zu den beliebten Sportarten, die überwiegend in Vereinen ausgeübt werden.

Ein Springseil, Musik, ein wenig Ausdauer und einen ebenen Boden – mehr benötigt es nicht, um erfolgreich das Seil zu schwingen.